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Veröffentlicht am 21/04/2026
Es gibt Reverbs.
Und dann gibt es Orte, die zu Hall werden.
Wenn es darum geht, das Konzept des klanglichen Raums über alle Grenzen hinaus zu treiben, kommt man an den Inchindown Oil Tanks in den schottischen Highlands nicht vorbei: eine Umgebung, die so extrem ist, dass sie den Weltrekord für den längsten jemals in einer künstlichen Struktur aufgezeichneten Nachhall hält.
Und genau dorthin beschloss Andrew Scheps, seinen Sound zu bringen.
Die Inchindown Tanks sind weder ein Studio noch ein Konzertsaal. Es handelt sich um sechs riesige Militärpanzer, die 1938 für die Royal Navy gebaut wurden und unter einem Hügel in der Nähe von Inverness versteckt sind.
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Zahlen, bei denen man jegliches Gefühl für den Maßstab verliert:
Im Jahr 2012 hat Professor Trevor Cox hier eine 112 Sekunden dauernde Impulsantwort aufgezeichnet. Zum Vergleich? Der bisherige Rekord lag bei 15 Sekunden.
Hier spricht man nicht mehr von "Nachhall". Hier lebt der Klang im Raum.
Vergessen Sie alle romantischen Vorstellungen.
Um den Tank zu betreten
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Innen?
Schlechter Zustand. Perfekte Akustik.
Der Grund dafür ist einfach: Das Öl hat die Unebenheiten des Betons versiegelt und eine fast völlig glatte Oberfläche geschaffen. Ergebnis: endlose und unglaublich gleichmäßige Reflexionen.
Scheps war nicht zum Sightseeing hierher gekommen.
Sein Setup war einfach, aber chirurgisch:
Die Wahl der PMC6s ist kein Zufall. Wir brauchten etwas, das
Scheps macht deutlich, dass viele kleine Monitore dies einfach nicht schaffen können.
Das Herzstück des Projekts? Re-Amping.
Verwendet wurde unter anderem House in the Woods von Low Roar, erschienen bei Tonequake Records.
Das Verfahren:
Das Ergebnis ist kein einfacher Effekt. Es ist eine physikalische Transformation des Klangs.
Zusätzlich zu den Spuren wurden auch vollständige Impulsantworten aufgenommen, die für die Arbeit mit Faltung und virtuellen Umgebungen unerlässlich sind.
Scheps arbeitet in seinem Studio bereits mit PMC, und zwar mit einer immersiven 9.1.4-Konfiguration, die auf MB3 XBD-A und wafer2 basiert.
Die PMC 6 in eine solche Umgebung zu bringen, war nicht nur eine Frage der Logistik, sondern auch des Vertrauens: Er kannte bereits ihre Reaktion, ihre Ausgewogenheit und wusste, wie sie das Material in einem solch extremen Raum umsetzen würden.
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Und ja, es bestand auch ein echtes Risiko, sie in Öl und Schlamm zu ruinieren.
Spoiler: Sie haben überlebt. Im Gegensatz zu Hunderten von Metern Kabel, die am Ende direkt weggeworfen wurden.
Dies war kein einmaliges Experiment.
Scheps erwägt, daraus eine Serie von Aufnahmen in extremen Räumen auf der ganzen Welt zu machen.
Denn letztlich ist die Frage immer dieselbe: Wie sehr kann der Klang einen Raum wirklich beeinflussen?
Und vor allem:
Wenn Sie etwas Einzigartiges wollen, müssen Sie raus aus dem Studio.
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