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Marco Borsatti: Warum ich PMC für mein neues Dolby Atmos Studio gewählt habe

Veröffentlicht am 16/06/2026

Mit diesem Video starten wir eine neue Serie, die den italienischen Spitzenprodukten in der Welt der professionellen Audiotechnik gewidmet ist.

Der erste Protagonist ist Marco Borsatti, eine Leitfigur in der italienischen Musikproduktionsszene, der uns in seinem neuen Dolby-Atmos-Studio in Bologna empfangen hat, das mit PMC-Monitoren ausgestattet ist.

Das Interview ist eine Reise durch die Entwicklung des professionellen Audios: von Bandrekordern über analoge Studios bis hin zu modernen immersiven Produktionen in Dolby Atmos. Marco erzählt von seinem Werdegang, der Gestaltung des Raums, der akustischen Arbeit, die er gemeinsam mit Donato Masci und Studio Sound Services durchgeführt hat, und warum er sich für PMC als Referenzsystem für sein Studio entschieden hat.

Von Tonbandgeräten bis hin zu immersivem Audio

Marco Borsatti begann seine Arbeit im Audiobereich, als die Welt der Tonaufnahmen noch von Bandrekordern, analogen Studios und einem extrem manuellen Umgang mit dem Signal geprägt war. Im Interview erzählt er von seinen ersten Experimenten als Teenager bis hin zu seiner beruflichen Erfahrung im Studio in Bologna, wo er auch mit Celso Valli zusammengearbeitet hat.

Diese technische Ausbildung, bestehend aus der Kalibrierung von Geräten, der Verfolgung von Signalen und Studio-Sessions mit großen italienischen Künstlern, wurde zur Grundlage seines heutigen Ansatzes: den Klang noch vor der Technologie gründlich zu verstehen.

„Das Schöne daran war das Wissen und die Tatsache, dass man die Geräte fast jeden Tag kalibrieren musste, den gesamten Workflow und den gesamten Signalfluss verstehen musste: Das hat mir wirklich sehr viel beigebracht.“

Warum immersives Audio anders ist

Wenn es um Dolby Atmos geht, hebt Marco sofortden emotionalsten Aspekt des immersiven Hörerlebnisses hervor: die Möglichkeit, sich mitten in der Musik zu befinden, umgeben von Klangelementen in einem dreidimensionalen Raum.

Im Gegensatz zu Stereo, wo alles zwischen zwei Lautsprechern stattfinden muss, ermöglicht Atmos die Verteilung von Instrumenten, Effekten und Raumklängen in einer größeren Klanghalbkugel. Dies reduziert die Überlagerung der Elemente und macht das Arrangement klarer, detailreicher und mitreißender.

„Das Schöne am Mischen von Dolby Atmos ist, dass man alle Instrumente über 180° verteilen kann, als befänden wir uns in einer Halbkugel.“

Das neue Dolby-Atmos-Studio von Marco Borsatti in Bologna

Im Jahr 2023 hat Marco sein neues Studio im Zentrum von Bologna fertiggestellt, das für die Arbeit in Dolby Atmos mit einem professionellen Abhörsystem konzipiert ist. Der Raum ist nicht einfach nur ein Raum voller Lautsprecher, sondern ein Raum, der mit einem ganz bestimmten Ziel vor Augen gebaut wurde: eine zuverlässige, konsistente und auf andere Abhörsysteme übertragbare Wiedergabe zu gewährleisten.

Für Marco muss ein professioneller Raum es ermöglichen, sichere Entscheidungen zu treffen. Was man im Studio hört, muss sich dann in den richtigen Proportionen auch auf anderen Systemen wiederfinden: Kopfhörer, Soundbars, Heim-Anlagen oder professionelle Räume.

Das Akustikprojekt mit Donato Masci und Studio Sound Services

Ein zentraler Teil des Interviews betrifft das Akustikprojekt, das gemeinsam mit Donato Masci und Studio Sound Services realisiert wurde. Marco erzählt, dass er einen Raum gefordert habe, der dieselbe Zuverlässigkeit biete, wie er sie aus den besten Studios kenne, in denen er gearbeitet habe.

Die Arbeit an der Akustik war entscheidend, um einen linearen, kontrollierten und präzisen Raum zu schaffen, ohne das System künstlich durch invasive Entzerrungen korrigieren zu müssen. Das Ergebnis ist ein Raum, der für eine natürliche Arbeitsweise konzipiert ist, in dem das Verhalten des Raums das der Monitore unterstützt.

„Jetzt ist dieser Raum allein mit den Schallabsorbern vollkommen flach.“

Dieser Aspekt ist bei Dolby Atmos besonders wichtig: In einem immersiven System trägt jeder Lautsprecher zur Gestaltung des Klangraums bei. Ist der Raum nicht kontrolliert, besteht die Gefahr, dass bei den Mix-Entscheidungen Kohärenz, Tiefe und Präzision verloren gehen.

Die Wahl der PMC-Monitore für das Dolby-Atmos-System

Das technische Herzstück des Studios ist das PMC-Monitoringsystem. Marco erzählt, dass die Wahl kein Zufall war: Er hatte bereits in der Vergangenheit mit einem PMC 5.1-System gearbeitet und war von dessen Präzision, Bandbreite und Zuverlässigkeit beeindruckt.

Als es an der Zeit war, die neue Dolby-Atmos-Anlage aufzubauen, hatte er keine Zweifel an der Wahl der Marke. Für ihn ist PMC ein Maßstab für professionelle Arbeit, vor allem wenn es darum geht, mit großer Detailtreue zu hören, ohne dabei an Natürlichkeit und Kohärenz einzubüßen.

„Als ich die neue Dolby-Atmos-Anlage installieren musste, hatte ich keinerlei Zweifel, mich für PMC zu entscheiden, denn für mich sind sie der Rolls-Royce unter den Lautsprechern.“

In seinem Studio ermöglichen die PMC-Monitore die Arbeit mit einem kompletten System, das tief in die tiefen Frequenzen reicht und auch ohne übermäßige Abhängigkeit vom Subwoofer eine präzise Wiedergabe gewährleistet. In einem Atmos-Setup ist dies ein wichtiger Vorteil, da es eine größere Kohärenz zwischen den Kanälen und eine bessere Steuerung des Klangraums ermöglicht.

Präzision, tiefe Frequenzen und ermüdungsfreies Hören

Einer der interessantesten Punkte, die im Interview zur Sprache kamen, betrifft die Hörermüdung. Marco arbeitet viele Stunden am Tag im Studio und für ihn ist es unerlässlich, ein System zu haben, das auch bei gedämpfter Lautstärke klar verständlich bleibt.

Laut Marco ermöglichen es ihm die PMC-Monitore, lange zu arbeiten, ohne am Ende des Tages vom Hören erschöpft zu sein. Der Klang bleibt sowohl bei niedriger als auch bei hoher Lautstärke konsistent – eine grundlegende Eigenschaft für alle, die viele Stunden hintereinander Mix-Entscheidungen treffen.

„Mit PMC kann ich auch bei sehr niedrigen Lautstärken arbeiten. Ich spüre keine Ermüdung, und der Klang ist sowohl bei niedriger als auch bei hoher Lautstärke konsistent.“

Der Dolby Atmos-Mixing-Workflow

Marco unterscheidet zwei Hauptsituationen: wenn er sowohl den Stereomix als auch die Atmos-Version selbst erstellt und wenn er die Stems von anderen Mix-Ingenieuren erhält.

Im ersten Fall kennt er bereits die Proportionen, Pegel, Hallanteile und kreativen Absichten des Songs und kann sich daher im immersiven Raum freier bewegen. Im zweiten Fall hingegen arbeitet er mit ständigen A/B-Vergleichen zum ursprünglichen Stereomix, um die bereits genehmigten künstlerischen Entscheidungen zu respektieren.

„Ich mag es nicht, Dinge zu verändern, für deren Mix zwei Tage Arbeit investiert wurden. Der Mix in Dolby Atmos muss den Stereomix originalgetreu wiedergeben.“

Dieser Ansatz zeugt von einer sehr konkreten Sichtweise auf Atmos: nicht als bloße technologische Demonstration, sondern als kreatives Werkzeug, das den Song, den Künstler und die bereits in Stereo geleistete Arbeit respektieren muss.

Atmos als kreatives und emotionales Erlebnis

Nachdem er das richtige Gleichgewicht zum Originalmix gewahrt hat, setzt Marco Atmos auch kreativ ein. Ein Effekt, der sich um den Hörer herum bewegt, eine Stimme, die aus einer unerwarteten Position kommt, oder ein größerer Raum können die immersive Natur des Projekts deutlich machen.

Es geht nicht darum, den Raum um jeden Preis zu füllen, sondern Tiefe und Bewegung zu nutzen, um das Hörerlebnis zu verstärken.

Der Dolby-Atmos-Markt in Italien

Im Interview wird auch die Situation des Atmos-Marktes in Italien angesprochen. Marco zieht einen Vergleich zum alten 5.1-System, das nie wirklich weit verbreitet war, da es komplexe und teure Heimkinosysteme erforderte.

Dolby Atmos hingegen hat ein anderes Potenzial: Es kann in einem professionellen Kinosaal, aber auch über Kopfhörer, auf kompatiblen Soundbars und über Streaming-Plattformen gehört werden. Das macht das Format viel zugänglicher als in der Vergangenheit.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Rolle der digitalen Plattformen, die das immersive Format auch in Bezug auf den Vertrieb und die Sichtbarkeit der Inhalte vorantreiben.

Ein Tipp für alle, die sich mit immersivem Audio beschäftigen möchten

Für alle, die ein professionelles Dolby-Atmos-System aufbauen möchten, betont Marco, wie wichtig es ist, sich auf kompetente Fachleute und Händler mit echter Erfahrung zu verlassen. Die Auswahl der Lautsprecher, des Raums und der Konfiguration darf nicht improvisiert werden.

Ein immersives System muss entsprechend dem Raum, den Arbeitszielen und den geforderten Standards konzipiert werden. Nur so kann es zu einem echten professionellen Werkzeug werden und nicht nur zu einer spektakulären Anlage.

Fazit

Das neue Dolby-Atmos-Studio von Marco Borsatti ist ein konkretes Beispiel dafür, wie italienische Spitzenleistungen im Bereich der professionellen Audiotechnik Erfahrung, Akustikdesign, Technologie und musikalisches Gespür vereinen können.

In diesem Zusammenhang ist PMC nicht einfach nur eine Monitor-Marke, sondern ein zentrales Arbeitsinstrument: ein Referenzsystem, das ausgewählt wurde, um Präzision, Zuverlässigkeit, Konsistenz und Hörkomfort in einer professionellen, immersiven Umgebung zu gewährleisten.

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Für alle, die heute in der Musikproduktion, im Mixing und im Sounddesign tätig sind, stellt immersives Audio eine der wichtigsten Entwicklungen der Branche dar. Und Karrieren wie die von Marco Borsatti zeigen, wie wichtig es ist, sich diesem Thema mit den entsprechenden Werkzeugen und Kompetenzen zu stellen.

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