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Veröffentlicht am 29/01/2026
Die NAMM ist einer der Orte, an denen sich in nur wenigen Tagen Trends, Prototypen und Gespräche überschneiden, die oft einen Vorgeschmack auf die kommenden Monate geben. In dieser Ausgabe haben wir bei Nordic Audio Labs vorbeigeschaut und ein Videointerview gemacht, in dem das Team über die Designphilosophie, aktuelle Mikrofone und einige sehr interessante Vorhersagen spricht.
Nordic Audio Labs verfolgt ein klares Ziel: Mikrofone zu bauen, die für echte Produktionen entwickelt wurden, bei denen die Klangfarbe kohärent ist, komplexe Quellen verarbeitet werden und die Leistung auch dann "musikalisch" bleibt, wenn die Kette gedrückt wird. Ihre Idee ist es nicht, einfach einen Klassiker zu replizieren, sondern eine moderne Plattform anzubieten: stabil, wiederholbar und ergebnisorientiert.
Während des Treffens präsentierten sie uns ihre Mikrofone und, was noch wichtiger ist, einige Prototypen in der Entwicklung. Neben der bestehenden Produktpalette lag der Schwerpunkt auf zwei Produkten:
Das Flaggschiff, das uns gezeigt wurde, ist als "zentrales" Mikrofon für Hauptquellen konzipiert: Gesang, akustische Soloinstrumente, selektive Aufnahmen und Anwendungen, bei denen Details, Körper und Autorität gefragt sind. Das Versprechen (und die Herausforderung) besteht darin, einen großen, raffinierten Klang zu erzielen, ohne dabei die Natürlichkeit und Kontrollierbarkeit im Mix zu verlieren.
Die externe Stromversorgungs- und Pattern-Steuereinheit ist nicht nur eine ästhetische Entscheidung. Im Studio kann sie sich in folgenden Punkten auswirken:
Von den Prototypen hat uns am meisten die (in Entwicklung befindliche) Möglichkeit beeindruckt, das Schaltungsverhalten zu ändern, um den Charakter des Mikrofons auf analoge Weise zu verändern. In der Praxis heißt das: nicht nur Muster, sondern auch die Möglichkeit, in das "Voicing" einzugreifen, um verschiedene Nuancen zu erhalten - offener, dichter, präsenter, weicher - direkt vor der Umwandlung und Verarbeitung.
Diese Idee ist sehr wirkungsvoll, denn sie verlagert einen Teil der kreativen Arbeit an den effektivsten Punkt der Kette: den Take. Und wenn der Take bereits "richtig" ist, wird alles, was danach kommt (EQ, Kompression, De-Essing, Sättigung), viel leichter und bewusster.
Wenn Sie ein Mikrofon wirklich verstehen wollen, gibt es keine Abkürzung: Sie müssen es vor Ihrer Quelle, in Ihrer Kette und in Ihrem Kontext einsetzen. Schauen Sie im Laden vorbei oder kontaktieren Sie uns: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl des am besten geeigneten Setups für Gesang, Instrumente und Produktion.
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