Fernbedienung für den Bricasti-Hardware-Hall
Die Bricasti M10 Remote Console ist der von Bricasti Design entwickelte Fernbedienungskontroller zur Steuerung der Hardware-Hallgeräte M7 und M7M. Von einer einzigen Bedienoberfläche aus lassen sich bis zu acht Geräte steuern, wobei die Hallgeräte direkt vom Hörplatz aus aufgerufen und geregelt werden können, während die Prozessoren im Rack des Regieraums oder des Technikraums verbleiben. Die Benutzeroberfläche entspricht der des M7: Wenn Sie den Prozessor bereits kennen, sind Sie von der ersten Minute an einsatzbereit.
In vielen Studios arbeitet der M7 nicht allein: ein Gerät für Gesang, eines für das Schlagzeug, weitere für Instrumente und Raumeffekte. Mit der M10 Remote Console steuerst du 1 bis 8 M7 oder M7M über einen einzigen Controller und behältst dabei den Fokus auf dem Mischpult und den Mix-Entscheidungen, anstatt ständig zum Rack hin- und herlaufen zu müssen.
Der Wechsel zwischen den einzelnen Geräten erfolgt über die spezielle Machine-Taste, wobei sich die Logik an die Größe Ihres Setups anpasst:
Acht Pegelanzeigen zeigen dir gleichzeitig das Signal von vier Stereopaaren an, d. h. jeweils vier M7. Du hast die Pegel aller aktiven Hallgeräte im Blick, ohne zwischen den einzelnen Geräten hin- und herwechseln zu müssen – ein entscheidender Vorteil beim Abmischen und bei Sessions, bei denen mehrere Geräte im Einsatz sind.
Der M10 wird über ein serielles 9-poliges RS-422-Kabel an den ersten M7 angeschlossen. Das 10-Meter-Kabel ist im Lieferumfang enthalten, und die Verbindung kann bis zu 30 Meter betragen – ganz ohne IP-Adressen oder Netzwerkkonfigurationen: Einfach anschließen und loslegen. Bei größeren Entfernungen ist möglicherweise eine zusätzliche Stromversorgung für das M10 erforderlich.
Um weitere M7 hinzuzufügen, genügt eine einfache serielle Loop-Thru-Verbindung: Schließen Sie den Controller an das erste Gerät an und verbinden Sie von dort aus das zweite, dritte und so weiter. Eine lineare Kette, die sich auch bei einer im Laufe der Zeit wachsenden Anlage einfach verkabeln lässt.
Die Gleichstromversorgung erfolgt vom M7 über dasselbe serielle Kabel. Keine Steckernetzteile und keine externen Stromquellen: ein Kabel weniger hinter dem Schreibtisch und eine übersichtlichere Installation.
Der M10 verfügt über dasselbe klare und gut lesbare Display wie der M7 sowie über dieselbe Benutzeroberfläche, ergänzt um die Tasten „Machine“ und „Setup“. Du musst nichts Neues lernen: Die Parameter befinden sich dort, wo du sie erwartest. Über die „Setup“-Taste gelangst du zum lokalen Speicher des M10 sowie zu den Konfigurations- und Einstellungsoptionen des Controllers.
Du kannst den M7 sowohl über sein Frontpanel als auch über den M10 steuern, sogar gleichzeitig. Mit der Sperrfunktion kannst du einen der beiden Steuerpunkte sperren, um versehentliche Änderungen zu vermeiden, wenn mehrere Personen im selben Regieraum arbeiten.
Das Gehäuse und die Tasten bestehen aus massivem, maßgefertigtem, gefrästem Aluminium, das sorgfältig bearbeitet und eloxiert wurde. Eine Konstruktion, die auf Langlebigkeit ausgelegt ist und denselben klassischen Look aufweist, der den M7 auf den Schreibtischen professioneller Studios so unverwechselbar gemacht hat.
Bricasti Design wurde in den Vereinigten Staaten von Brian Zolner und Casey Dowdell gegründet, die beide von Lexicon kamen – einem der Namen, die die Geschichte des digitalen Halls geprägt haben. Die Marke machte sich unter Fachleuten dank Mundpropaganda auf Fachmessen schnell einen Namen, und auf der Musikmesse in Frankfurt 2007 wurde der M7 als einer der bedeutendsten Momente der Veranstaltung gefeiert. Mit Algorithmen der neuen Generation und einer intuitiven Benutzeroberfläche hat sich der M7 zu einem Branchenstandard für Hall- und Raumklänge in Aufnahme-, Mix- und Mastering-Studios entwickelt, und der M10 wurde entwickelt, um dessen Potenzial optimal zur Geltung zu bringen.
Technische Daten Bricasti M10 Remote Console
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